Urs Hofer
Urs Hofer
am 23. August in den Stadtrat

Aufbruch zum Winterthur der Möglichkeiten

Da wollen wir hin:

Winterthur als Ideenstadt
In einer Stadt der kurzen Wege und der Begegnungen sollen offene Büroräumlichkeiten entstehen, in denen Startups, Projektteams grösserer Unternehmen, Freelancer und Coworker zusammenkommen, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen. So wird Winterthur zu einem Zentrum von Innovation, Aufbruch und Zukunft, das keinen Vergleich zu scheuen braucht.
 
Winterthur als Stadt von Pionieren
In Winterthur studieren 10'000 junge, intelligente Menschen. Dieses ungeheure Potenzial sollten wir zur Lösung der vielen Herausforderungen, vor denen wir stehen, nutzbar machen. Ich stelle mir einen Solution Tank vor, ein Netzwerk von Studenten, das sich den aktuellen Problemen der Gesellschaft annimmt und versucht sie zu lösen. Pilot-basierte Umsetzungen und Anwendungen dieser Entwicklungen werden durch Start-ups oder investierende Firmen in der Stadt installiert, sei es in den Bereichen Verkehr inkl. individueller Luftverkehr, Smart City oder Internet of Things. Die Stadtverwaltung arbeitet eng mit diesen Solution Tanks zusammen und wendet die Arbeitsprodukte in ihrem eigenen Tätigkeitsgebiet an. Daraus entstehen bessere Lösungen für aktuelle Probleme, aber auch Arbeitsplätze und Wohlstand.
 
Autofreies Stadtzentrum
Die Winterthurer*in fährt Velo, die Seuzacher*in ist aber auch mit dem Auto willkommen. Dafür gibt es gut erreichbare Parkhäuser auf allen Seiten des Stadtzentrums, die durch einen unterirdischen Stadtring verbunden sind. Die Anreise mit der Bahn, dem Velo oder dem Auto wird einfach und bequem, das Stadtzentrum wird autofrei.
 
Seilbahn Winterthur
Eine Seilbahn verbindet alle Zentren der Stadt. Wer in die Gondel steigt, erlebt eine spektakuläre, ökologische und effiziente Art um von einem Ort zum anderen zu kommen. Erste Studien hierzu existieren bereits und in südamerikanischen Städten sind Seilbahnen bereits mit grossem Erfolg im Einsatz. Für manche klingt dies gar visionär – ich halte aber nicht viel von Denkverboten.
 
Winterthur als Wohnstadt
Winterthur setzt auf ökologisch wegweisende Hochbauten. Dies vor allem in den Zentren unserer multipolaren Stadt. Winterthur vereinfacht den Ausbau von Dachgeschossen und die moderate Aufstockung bestehender Gebäude wird zum Standard. Damit wirken wir dem Preisdruck entgegen und halten so den Mittelstand in der Stadt. Zudem bleiben die Grünflächen in der Stadt erhalten.
 
Winterthur als Freiraum
In Winterthur gibt es mehrere Areale mit günstigen Mietflächen und viel Freiraum für Kreativität und Urbanität. Kunst-, Gastronomie- und Freizeitangebote fliessen barrierefrei ineinander. Die öffentlichen Plätze wie der Stadtgarten, die Steinberggasse, der Kesselhausplatz werden von der Stadtverwaltung oder dem House of Winterthur proaktiv mit Anlässen sowie Kultur- und Gastroangeboten bespielt.
 
Moderne Schulstrukturen
Die Kosten im Schulwesen steigen unentwegt, zu viele Angebote (Hort, Mittagstisch, Aufgabenhilfe etc.) müssen aufwendig aufeinander abgestimmt werden. Die Zeit ist reif für moderne Schulstrukturen. Mit Halbtages- oder Tagesschulen und Unterrichtszeiten von 08 bis ca. 16 Uhr gelingt es, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren.
432A7513.jpg

Das brauchen wir dazu:

Finanzielle Disziplin
Winterthur wird von einem grossen Schuldenberg gelähmt. Er schränkt unseren Gestaltungsspielraum empfindlich ein. Wollen wir zu neuen Möglichkeiten aufbrechen, müssen wir diesen Berg abtragen. Das gelingt mit finanzieller Disziplin und einer innovativen, wertschöpfenden Wirtschaft.
 
Politik im Dienst aller Winterthurer*innen
Ideologische Politik geht immer einher mit Denkschablonen. Diese müssen wir ablegen und uns konkreter Lösungspolitik zuwenden. Ich werde mich im Stadtrat dafür einsetzen.